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Vergütung des Sonderinsolvenzverwalters


BGH, Beschluss 29.05.2008, Az: IX ZB 303/05

1. Die Vergütung des Sonderinsolvenzverwalters wird durch das Insolvenzgericht festgesetzt.

 

2. Die Vergütung des Sonderinsolvenzverwalters ist in entsprechender Anwendung der Vorschriften über die Vergütung des Insolvenzverwalters festzusetzen. Einem im Verhältnis zum Insolvenzverwalter verminderten Umfang seiner Tätigkeit ist durch Festlegung einer angemessenen Quote der Regelvergütung und/oder durch einen Abschlag Rechnung zu tragen.

 

3. Hat der Sonderinsolvenzverwalter lediglich die Aufgabe, einzelne Ansprüche zu prüfen, zur Insolvenztabelle anzumelden oder auf dem Rechtsweg zu verfolgen, kann seine Vergütung nicht höher festgesetzt werden als der Vergütungsanspruch eines Rechtsanwalts nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (früher: Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung).

Vollstreckungsgegenklage nach § 767 ZPO gegen den Einwand der Restschuldbefreiung 
BGH, Beschluss vom 25.09.2008 , Az: IX ZB 205/06  Der Schuldnereinwand der erteilten Restschuldbefreiung ist nur im Weg der Vollstreckungsgegenklage nach § 767 ZPO möglich. Die... ›› mehr
 
Insolvenz eines selbstschuldnerischen Bürgen 
BGH, Urteil vom  09.10.2008, Az: IX ZR 59/07  Insolvenzgläubiger ist jeder, der in der Insolvenz eine Forderung im Sinne des § 38 InsO oder einen nachrangigen Anspruch gehabt hätte, somit auch der... ›› mehr
 
abgesonderte Befriedigung umfasst auch die nach Insolvenzeröffnung entstandenen Kosten 
BGH Beschluss vom 16.10.2008, Az: IX ZR 46/08  Der Bundesgerichtshof (Az: IX ZR 132/07) hat bestätigt, dass sich die abgesonderte Befriedigung selbst nach Insolvenzeröffnung auch auf die bis zum... ›› mehr
 
keine Gläubigerbenachteiligung bei Begleichung der Verbindlichkeit einer Gesellschaft durch nicht persönlich haftende Gesellschafter 
BGH, Beschluss vom 16.10.2008, Az: IX ZR 147/07  Wird ein Gläubiger mit Fremdmitteln, die nicht in das haftende Vermögen des Schuldners gelangt sind, befriedigt, scheidet eine Gläubigerbenachteiligung... ›› mehr
 
Nichtabführen von Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung im Stadium der Insolvenzreife 
BGH, Urteil vom 29.09.2008, Az: II ZR 162/07  Gemäß § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 266 a StGB macht sich ein Geschäftsführer schadensersatzpflichtig bzw. nach §§ 69, 34 AO haftbar, wenn er innerhalb der... ›› mehr
 
Schadensersatzanspruch des Massegläubigers wegen pflichtwidriger Begründung von Masseverbindlichkeiten 
BGH, Beschluss vom 25.09.2008, Az: IX ZR 235/07   Aus § 61 Satz 1 InsO folgt eine Prüfungspflicht des Verwalters, ob er bei normalem Geschäftsablauf zu einer rechtzeitigen und vollständigen... ›› mehr
 
Widerruf von Lastschriften durch den Treuhänder
BGH, Beschluss vom 25.09.2008, Az: IX ZA 23/08  Außer in den von Insolvenzordnung ausdrücklich geregelten Fällen ist für den Streit zwischen Verwalter, Treuhänder oder Schuldner darüber, ob ein... ›› mehr
 
Wirksamkeit von Verrechnungen durch Sozialleistungsträger in der Verbraucherinsolvenz
BGH, Beschluss vom 29.05.2008, Az: IX ZB 51/07Leitsatz: Ermächtigt ein Sozialleistungsträger, bevor über das Vermögen des Leistungsberechtigten das Insolvenzverfahren eröffnet wird, einen zweiten... ›› mehr
 
Zu den Voraussetzungen einer Schenkungsanfechtung im Drei-Personen-Verhältnis
BGH, Urteil vom 05.06.2008, Az: IX ZR 163/07Leitsatz:Eine Leistung, die der spätere Insolvenzschuldner zur Tilgung einer Forderung des Leistungsempfängers gegen einen Dritten erbringt, ist nicht... ›› mehr
 
Keine Beschwerde des Gemeinschuldners gegen die Verkehrswertfestsetzung eines massezugehörigen Grundstücks durch das Vollstreckungsgericht
BGH, Beschluss vom 29.05.2008, Az: V ZB 3/08Leitsatz: Die sofortige Beschwerde eines Schuldners, über dessen Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet worden ist, gegen die Festsetzung des... ›› mehr